Chromat: Analytik und Entfernung bei der Aufbereitung von Trinkwasser

Das Metall Chrom kann in natürlichen Wässern in 2 Formen (Oxidationsstufen) vorkommen: als Chrom (III) und/oder Chrom (VI). Nach einer neueren Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (2012) wird für Chrom (VI), das als krebserregend eingestuft ist, im Trinkwasser ein Leitwert von 0,3 µg/l diskutiert.

Die Belastungssituation an Chrom (VI) in Grund-, Roh- und Trinkwässern ist in vielen Fällen nicht bekannt. Denn bei der Trinkwasserüberwachung wird die Konzentration an Gesamt-chrom bestimmt, für das in der Trinkwasserverordnung der wesentlich höhere Grenzwert von 50 µg/l festgelegt ist. Der Grenzwert für Gesamtchrom wird in der Regel deutlich eingehalten. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass in einigen Grund-, Roh- und Trinkwässern die Chrom (VI) Konzentrationen über dem diskutierten Leitwert von 0,3 µg/l liegen. Für eine flächendeckende Aussage zur Belastungssituation sind nach Angaben des Umweltbundesamts weitere Untersuchungen auf Chrom (VI) erforderlich. Die methodisch anspruchsvolle Analytik (IC-ICP-MS Kopplung) wurde am IWW erfolgreich mit einer Bestimmungsgrenze von 0,05 µg/l Chrom (VI) etabliert.

Weiterlesen

Kolloquium zur Radioaktivitätsmessung im Trinkwasser am 09. Juni in Diepholz

Die Untersuchung des Trinkwassers auf radioaktive Stoffe ist mit der 3. Änderung der Trinkwasserverordnung erstmals verbindlich geregelt.

Im Rahmen eines Nachmittagskolloquiums am 09. Juni 2016 beim IWW Nord in Diepholz werden die Hintergründe und Inhalte der neuen rechtlichen Anforderungen vorgestellt und diskutiert. Weiterhin gibt die Veranstaltung einen Ausblick auf Neuerungen und bietet die Möglichkeit zur Diskussion.

  • Welche neuen Anforderungen ergeben sich hieraus für Wasserversorger, Behörden und Untersuchungsstellen?
  • Warum ist die Durchführung von Untersuchungen auf radioaktive Stoffe jetzt grundsätzlich verpflichtend?
  • Was ist bei der praktischen Durchführung der „Erstuntersuchung“ auf radioaktive Stoffe zu beachten und wie sind die Ergebnisse zu bewerten?

Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an die Vertreter von Wasserversorgern, Behörden und Untersuchungsstellen.

Das Programm der Veranstaltung können Sie hier einsehen. Auf der Seite des IWW Mülheim können Sie sich dann direkt online anmelden und dort finden Sie auch weitere Informationen.

Neue Laborleitung ab 1. April

Zum 1. April hat Dr. Myriam Kruse die Laborleitung im IWW Nord übernommen. Frau Dr. Kruse hat Marine Umweltwissenschaften in Oldenburg studiert und eine Diplomarbeit zu einem Thema der aquatischen mikrobiellen Ökologie angefertigt. Ihre Promotion hat sie an der Universität im Fach Mikrobiologie erhalten. Danach hat sie bereits als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bonn (Abteilung Lebensmittelmikrobiologie) sowie beim Wehrwissenschaftlichen Institut für Schutztechnologien der Bundeswehr geforscht.

Wir freuen uns auf die neue Zusammenarbeit mit Frau Dr. Kruse. Sie wird unseren Kunden ab jetzt mit Rat und Tat zur Seite stehen und das Team wieder komplettieren.

Wenn Sie Fragen oder Beratungsbedarf haben, kontaktieren Sie bitte

Dr. Myriam Kruse

m.kruse@iww-nord.de

Kolloquium zu Radioaktivitätsmessungen im Trinkwasser – Die neuen Anforderungen der TrinkwV ab 2015

Die Untersuchung des Trinkwassers auf radioaktive Stoffe ist mit der 3. Änderung der Trinkwasserverordnung erstmals verbindlich geregelt.

  • Welche neuen Anforderungen ergeben sich hieraus für Wasserversorger, Behörden und Untersuchungsstellen?
  • Warum ist die Durchführung von Untersuchungen auf radioaktive Stoffe jetzt grundsätzlich verpflichtend?
  • Was ist bei der praktischen Durchführung der „Erstuntersuchung“ auf radioaktive Stoffe zu beachten und wie sind die Ergebnisse zu bewerten?

Im Rahmen eines Kolloquiums am 10. März im IWW Mülheim werden die Hintergründe und die Inhalte der neuen rechtlichen Anforderungen sowie die Vorgehensweisen bei der Umsetzung in der Praxis vorgestellt und diskutiert.

Die kostenlose Veranstaltung richtet sich an die Vertreter von Wasserversorgern, Behörden und Untersuchungsstellen.

Hier gelangen Sie zur Seite des IWW Mülheim und können sich direkt online anmelden

VDI erstellt Richtlinie VDI 2047 Blatt 3 „Hygiene bei großen Naturzugkühltürmen“

Seit November 2015 ist der VDI-Richtlinienausschuss zum Blatt 3 der VDI 2047-Serie aktiv, um die Hygieneanforderungen bei großen Naturzugkühltürmen zu definieren. Die betroffenen Anlagen (> 200 MW) wurden zunächst in der VDI 2047 Blatt 2 ausgenommen, da die Besonderheiten der großen Anlagen besondere Berücksichtigung finden sollen.

Das IWW ist durch Dr. Martin Strathmann aus dem Bereich Angewandte Mikrobiologie im Gremium zur VDI 2047 Blatt 3 vertreten. Die Fertigstellung des Richtlinienentwurfs ist bis Ende Juni 2016 geplant.